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Können Deutsche wirklich Immobilien in Miami kaufen?

Ja — und zwar frei, im eigenen Namen und mit denselben Eigentumsrechten wie ein US-Amerikaner. Die Vereinigten Staaten kennen keine Beschränkung, die Ausländern den Immobilienkauf verwehrt; ein deutscher Käufer erwirbt in Florida vollwertiges, unbefristetes Eigentum, das im County-Register eingetragen wird. Sie brauchen dafür weder eine Green Card noch einen US-Wohnsitz. Umgekehrt gilt aber auch: Der Kauf allein verschafft Ihnen kein Aufenthaltsrecht — Eigentum und Visum sind in den USA zwei getrennte Dinge. Die eigentliche Frage lautet also nicht ob, sondern wie Sie es von Anfang an sauber strukturieren. Genau dabei führt Sie dieser Leitfaden — ruhig, geordnet und ohne Preisschilder.

Der Kaufprozess Schritt für Schritt

Der Ablauf in Florida ist erprobt und für internationale Käufer eingespielt. Nach der Einigung unterzeichnen die Parteien einen Kaufvertrag und Sie hinterlegen ein Handgeld (Earnest Money) auf einem Treuhandkonto. Anschließend übernimmt eine unabhängige Title Company die Prüfung der Eigentumskette und sichert über eine Title Insurance ab, dass Sie lastenfreies Eigentum erhalten. Beim Closing wird der Kaufpreis überwiesen, die Urkunde (Deed) auf Ihren Namen ausgestellt und im County eingetragen.

Anders als in Deutschland gibt es keinen Notar im klassischen Sinne; die Title Company und ein Anwalt übernehmen die Absicherung. Ein Makler, der Sie als Käufer vertritt, sowie eine frühzeitige steuerliche Beratung sind trotzdem Gold wert — gerade bei der Frage, ob Sie privat, über eine LLC oder eine andere Struktur kaufen. Das Geheimnis liegt in der Reihenfolge: die richtigen Prüfungen mit den richtigen Leuten, bevor Sie sich in ein bestimmtes Objekt verlieben.

Steuern, die Sie einplanen sollten — und FIRPTA

Zwei Posten gehören von Anfang an auf den Tisch. Erstens die jährliche Property Tax: Florida erhebt eine laufende Grundsteuer auf den geschätzten Wert der Immobilie, die je nach County variiert und in Ihre Kalkulation gehört. Ein Vorteil für Kapital aus Deutschland: Florida kennt keine eigene Einkommensteuer auf Landesebene.

Zweitens FIRPTA — der Foreign Investment in Real Property Tax Act. Er betrifft nicht den Kauf, sondern den Verkauf: Veräußert ein ausländischer Eigentümer eine US-Immobilie, behält der Käufer einen festgelegten Anteil des Verkaufspreises als Quellensteuer ein und führt ihn an die US-Steuerbehörde ab. Das ist keine zusätzliche Steuer, sondern eine Vorauszahlung, die später verrechnet wird — aber sie will von Beginn an mitgedacht sein, damit der spätere Ausstieg keine Überraschung wird. Wer beim Kauf schon an den Verkauf denkt, verkauft Jahre später deutlich entspannter.

Finanzierung für ausländische Käufer

Auch ohne US-Kredithistorie ist Miami erreichbar. Spezialisierte Banken und Kreditgeber vergeben sogenannte Foreign National Mortgages an Nicht-Residenten, üblicherweise gegen einen höheren Eigenkapitalanteil und mit Nachweis von Einkommen und Vermögen aus Deutschland. Viele deutsche Käufer kombinieren Eigenkapital mit einer solchen Finanzierung, andere zahlen bar. Welche Struktur zu Ihrer Situation passt — steuerlich wie strategisch —, ist genau das Gespräch, das vor der ersten Besichtigung geführt gehört.

Warum Miami: US-Dollar, Liquidität und Lebensstil

Drei Argumente kehren bei deutschen Käufern immer wieder. Erstens die Währung: Eine Immobilie in Miami ist ein Trophäen-Sachwert in US-Dollar — eine Diversifikation weg vom Euro, in der Leitwährung der Welt. Zweitens die Liquidität: Miami ist ein reifer, tiefer und international bekannter Markt, in dem sich Objekte wieder verkaufen lassen, weil die Nachfrage aus Lateinamerika, Europa und den USA selbst zusammenläuft. Die Stadt gilt seit Jahren als Hafen für Kapital, das Stabilität sucht. Drittens der Lebensstil: Klima, Sicherheit für internationales Vermögen, Konnektivität und eine Community, in der man sich als Europäer schnell zu Hause fühlt. Sie tauschen also nicht Rendite gegen Sicherheit — in Miami laufen Sachwert, Währung und Lebensqualität seltener auseinander als anderswo.

Häufige Fragen

Bekomme ich durch den Kauf ein Aufenthaltsrecht in den USA? Nein. Eigentum und Visum sind getrennt. Sie dürfen kaufen und die Immobilie besitzen, ein Aufenthaltstitel folgt eigenen Regeln und Wegen.

Kann ich als Deutscher ohne US-Kredithistorie finanzieren? Ja. Foreign National Mortgages sind genau dafür da — meist gegen mehr Eigenkapital und Nachweise aus Deutschland. Bar zu zahlen ist ebenfalls verbreitet.

Was ist FIRPTA und trifft es mich schon beim Kauf? FIRPTA greift erst beim Verkauf: Ein Teil des Erlöses wird als Quellensteuer einbehalten und später verrechnet. Beim Kauf entsteht dadurch keine Belastung, planen sollten Sie es dennoch.

Darf ich meine Wohnung vermieten, während ich in Deutschland bin? Ja. Vermietung ist legal und stark nachgefragt; die genauen Regeln hängen von Gebäude und Gemeinde ab und sollten vorab geklärt sein.

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Miami liest sich immer klarer mit jemandem an Ihrer Seite, der sowohl den Markt kennt als auch weiß, was ein internationaler Käufer wirklich braucht. Genau das ist Kevs Arbeit als internationaler Immobilienberater: deutsche Käufer zwischen Kaufprozess, Steuerfragen und Finanzierung sicher führen — und erst dann kaufen, wenn Struktur und Zeitpunkt wirklich zu Ihnen passen. Wenn Sie so weit sind, schreiben Sie an Kev. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf — wir antworten in Ihrer Sprache, sachlich und ohne Eile.

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